The Flash: Review der neuen DC-Serie
The CW's neueste Superhelden-Serie 'The Flash' ist ein erfrischender Gegenentwurf zum düsteren Ton von 'Arrow'. Die Serie erzählt die Ursprungsgeschichte von Barry Allen, einem forensischen Wissenschaftler, der nach einem Teilchenbeschleuniger-Unfall Superschnelligkeit erlangt. Was die Serie auszeichnet, ist ihr optimistischer Ton und ihre Bereitschaft, die Absurdität von Comic-Book-Geschichten zu umarmen.
Grant Gustin spielt Barry Allen mit einer Mischung aus Verletzlichkeit und Heldenmut, die sofort sympathisch ist. Im Gegensatz zu Arrows Oliver Queen ist Barry kein dunkler Antiheld, sondern ein echter Held, der das Richtige tun möchte. Diese positive Einstellung zieht sich durch die gesamte Serie und macht sie zu einem willkommenen Kontrast in einer Fernsehlandschaft voller Antiheroes.
Die visuellen Effekte sind für Fernseh-Standards beeindruckend. Barrys Läufe durch Central City sind elegant animiert, und die verschiedenen Meta-Menschen, denen er begegnet, sehen überraschend gut aus. Die Serie hat keine Angst, mit bunten Kostümen und fantastischen Elementen zu arbeiten, was ihr einen echten Comic-Book-Charme verleiht. Die Crossover-Episoden mit Arrow zeigen das Potenzial eines erweiterten DC-Fernsehuniversums.
The Flash ist nicht ohne Schwächen. Manche Nebencharaktere sind unterentwickelt, und die wöchentliche Bösewicht-Formel kann eintönig werden. Aber die emotionale Tiefe der Serie, besonders in Barrys Beziehung zu seinem gefangenen Vater, hebt sie über typisches Superhelden-Fernsehen hinaus. Für Comic-Fans und Gelegenheitszuschauer ist The Flash gleichermaßen empfehlenswert.