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Kingdom: TV-Serie Review

Fernsehen · 2014-11-19 · xtowin

DirecTV's 'Kingdom' ist eine raue, ungefilterte Serie über Mixed Martial Arts, Familie und die dunklen Seiten des Sports. Mit Frank Grillo in der Hauptrolle als Gym-Besitzer Alvey Kulina bietet die Serie einen ehrlichen Blick auf die Kämpfer, die versuchen, sich in der brutalen MMA-Welt zu behaupten. Die Serie schreckt nicht davor zurück, die physischen und psychischen Kosten des Sports zu zeigen.

Was 'Kingdom' von anderen Sportdramen unterscheidet, ist die Authentizität. Die Kampfszenen sind brutal und realistisch choreografiert, mit echten MMA-Techniken und Kämpfern. Die Serie zeigt nicht nur den Glamour, sondern auch den Schmerz, die Verletzungen und die verzweifelten Versuche, relevant zu bleiben. Jeder Charakter kämpft mit seinen eigenen Dämonen, sei es Drogensucht, familiäre Probleme oder die Angst vor dem Scheitern.

Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg beeindruckend. Frank Grillo liefert eine nuancierte Darstellung eines Mannes, der versucht, sein Gym und seine dysfunktionale Familie zusammenzuhalten. Jonathan Tucker und Nick Jonas spielen seine beiden Söhne, beide Kämpfer mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten und Kämpfen im Ring und außerhalb. Die Dynamik zwischen den Charakteren fühlt sich echt und oft unangenehm an.

Kingdom ist nichts für zarte Gemüter. Die Serie ist explizit in ihrer Darstellung von Gewalt, Sex und Drogenkonsum. Aber für Zuschauer, die eine ehrliche, erwachsene Serie über Menschen am Rande suchen, ist Kingdom ein verstecktes Juwel. Es ist eine Serie, die unter dem Radar fliegt, aber verdient, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

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